Matthias Plunser, Mats Marketing, hat das Team von Business-Portrait für seinen Vlog interviewt.

Interview mit Peter Robic

 

Matthias: Vielen Unternehmen können sich wenig vorstellen unter Online-Werbekampagnen. Wie gehst du das Thema an?

Peter: Im Grunde genommen erkläre ich den Unternehmen, und das ist der wesentlichste Part, dass sich Online-Kampagnen gut dafür eignen, die Zielgruppe zu erreichen. Das bedeutet, ich kann mit möglichst geringem finanziellem Aufwand die Menschen erreichen. Das ist der große Vorteil von Online-Kampagnen und deshalb beschränken wir uns beim Business-Portrait auch darauf. Es kommt zwar immer darauf an, welcher Kanal zum Kunden passt. Aber grundsätzlich sind es immer Online-Kampagnen, aufgrund ihrer Möglichkeit die Zielgruppe zu erreichen bzw. zu adressieren.   

 

Matthias: Viele Unternehmen können sich nicht vorstellen, dass sie ihre Geschäftskunden im B2B-Bereich über Online-Medien, vor allem über Social Media, erreichen. Wie siehst du das?

Peter: Die Menschen sind auf Social Media unterwegs. Fakt ist, jeder bzw. jede Zielgruppe eines Unternehmens ist auf irgendeinem Kanal präsent. Jüngere sind auf Snapchat oder Instagram  unterwegs, Entscheider auf Facebook oder LinkedIn, das in Österreich immer wichtiger wird. Das bedeutet: Die Leute sind sehr wohl in all diesen Kanälen unterwegs, auch wenn sie selbst die Wahrnehmung haben, dass sie diese nicht nutzen oder nur „privat“ in diesen Kanälen unterwegs sind – aber nie ein Business-Matter beachten oder sich nie in Business-Sphären bewegen. Trotzdem kann man diese Kunden erreichen, auch wenn sie nicht im Büro sind oder sich in einem anderen Setting bewegen.

 

Matthias: Wenn ihr die Kunden beim Business-Portrait mit dem gesamten Paket ansprecht – also Text, Fotos und Online-Kampagnen: Wie ist die Erwartungshaltung und wie geht ihr an das Thema heran?  

Peter: Grundsätzlich braucht es für eine Kampagne einen guten Text, gute Fotos oder Videos. Das heißt, man braucht guten Content, denn nur dann kann eine Kampagne erfolgreich sein. Wenn ich zum Beispiel Stockfotos verwende und ein bis zwei Zeilen mit Rechtschreibfehlern schreibe, dann wird es nicht so von Erfolg gekrönt sein. Wenn ich aber guten Inhalt habe – und das ist der Fall im Business-Portrait – dann ist die Grundlage vorhanden und es ist alles angerichtet für gute Kampagnen. Es sind verschiedene Themen aufbereitet und es sind Fotos vorhanden, mit denen ich Kampagnen aufsetzen kann. All das macht das Business-Portrait zu einem tollen Produkt und es gibt die Möglichkeit viel zu kommunizieren. Damit steigt die Qualität der Kampagnen und der Rückläufe, also was erreiche ich mit den Kampagnen. Und genau diese Kombination macht das Business-Portrait so einzigartig und so gut.

 

Matthias: Den gesamten Content, den ihr im Rahmen des Business-Portraits schafft, kann man nicht nur für Werbekampagnen nutzen, sondern auch anders verbreiten.

Peter: Natürlich! Das Business-Portrait kann man einerseits in Kampagnen nutzen. Aber es bietet nach dem Interview und der Texterstellung auch Themen, die zum Beispiel Journalisten aufgreifen können. Das Ganze ist unterstrichen durch die Fotos und wird idealerweise durch die Kampagnen hervorgehoben. Die Leute werden durch diese Kombination darauf aufmerksam und können nochmals detailliert darauf eingehen: zum Beispiel ein Thema in einer Tiefe bearbeiten, das einen besonders interessiert.

Ein Punkt wäre noch wichtig in Bezug darauf, wie man Werbekampagnen erstellt! Viele Unternehmen haben das schon probiert und beschlossen: Das funktioniert für sie nicht. Aber auch dafür braucht es ein gewisses Know-how und die Bereitschaft sich hineinzuarbeiten. Schade wäre, wenn man nach einer Kampagne, die mit 50 Euro gelaufen ist und nicht das erwartete Ergebnis gebracht hat, einfach für sich selbst beschließt, es künftig sein zu lassen. Man sollte einem Kanal auf jeden Fall etwas mehr Chance geben. Schließlich erwartet man auch nicht, dass nach einem Inserat, das man selbst in Word erstellt hat und in einer Zeitung inseriert wird, die Leute einem die Bude einrennen.

 

Matthias: Also, sollte man die Erwartungshaltung überdenken?

Peter: Auf jeden Fall! Und man sollte auch selbst ausprobieren. Ich finde, jeder Unternehmer, jede Unternehmerin sollte sich selbst mit diesem Thema auseinandersetzen, damit man eine Grundahnung hat. Egal, ob man eine Agentur beauftragt oder nicht: Man sollte selbst ein Grundverständnis haben wie Dinge funktionieren und wie gearbeitet wird.

 

Matthias: Welche Werbeform oder welcher Kanal macht dir persönlich am meisten Spaß?

Peter: Am meisten macht mir Spaß auf Facebook zu werben, weil es so groß ist und man dort auch Leute über 60 Jahre erreicht. Denn die nehmen sich Zeit, die Kampagnen zu lesen. Diese Zielgruppe kann man meiner Meinung nach derzeit am besten auf Facebook erreichen.  Das würde man eigentlich nicht erwarten und deswegen macht es mir auch Spaß.