Matthias Plunser, Mats Marketing, hat das Team von Business-Portrait für seinen Vlog interviewt.

Interview mit Michele Agostinis

 

Matthias: Michele, du bist der Fotograf bei Business-Portrait. Du bist Profi für Business-Portraits, verschiedene Settings wie Hochzeiten, usw. Worauf kommt es für Unternehmen an, wenn sie ein professionelles Shooting machen?

Michele: Heute ist ganz wichtig, ein gutes Image zu haben. Weil die Unternehmen haben keine Zeit und bekommen viele Informationen, sodass sie wirklich schnell entscheiden, ob wir passen oder nicht. Fotos haben diese Kraft – dieses eine Bild geht genau in das Herz der Firma. Im Italienischen sagt man: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Ein Bild geht sehr tief und weckt Emotionen. Ein professioneller Fotograf ist darauf trainiert, in das Herz der Sache zu gehen. Das Beste aus einer Situation, einer Person oder einer Location zu machen.

 

Matthias: Das heißt: Wahrscheinlich macht es für Unternehmen sehr viel aus, wenn sie mit dir arbeiten, innerhalb kürzester Zeit die richtige Message zu transportieren.

Michele: Ich portraitiere oft auch Promis und die haben zwischen 20 und 30 Sekunden Zeit, weil sie viel beschäftigt sind und ich muss das Beste aus der jeweiligen Situation machen. Man hat wirklich nur ganz kurz Zeit. Wie bei Firmen: Die sind auch sehr beschäftigt und man muss innerhalb von fünf Minuten ein gutes Bild bekommen, um nicht zu viel Zeit von den Managern zu stehlen. Es ist ganz wichtig, dass ein professioneller Fotograf hier arbeitet. Weil er weiß genau, was man braucht. Dann geht das auch schneller und hat eine gute Qualität.

 

Matthias: Wenn du zu Firmen gehst und sie fotografierst. Welche Dinge fotografierst du hier? Wir haben bereits über das Story-Telling gesprochen. Worauf kann ein Unternehmen schon vorbereitend achten?

Michele: Es ist ganz wichtig, was man auf einem Foto sieht. Aber noch wichtiger ist, was man nicht sieht.  Denn in einer Geschichte müssen die ganzen Elemente passen. Erzählt man z.B. die Geschichte einer alten Firma mit langer Tradition, dann finden sich zwar auch moderne Elemente in den Fotos, sind aber nicht im Fokus. Es braucht hier mehr Elemente, die die alte Geschichte erzählen. Bei einer modernen Firma ist es dann umgekehrt. Man muss sich immer auch darauf vorbereiten, was man nicht zeigt.

 

Matthias: Wenn ihr zu dritt arbeitet, was ist dir am liebsten? Möchtest du zuerst die Texte haben oder schießt du zuerst die Fotos?

Für mich ist der Kontakt mit den Leuten in der Firma wichtig, die dort arbeiten. Mein Job und der von Maria, die die Texte schreibt, sind verbunden: Für uns ist wichtig, die Leute kennenzulernen und zu wissen, was wir kommunizieren wollen. Das ganze Paket wird einzigartig, wenn es aus einem Stück mit der gleichen Energie ist. Deswegen arbeiten Text und Fotos von Anfang an zusammen und erzeugen Emotionen. Wichtig ist auch, dass schnell kommuniziert wird, und mit Fotos geht das besonders schnell.